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<pre>Hatte man in den vorangegangenen sieben Partien lediglich drei Tore auf der Habenseite, so waren es alleine gegen Gladbach deren zwei.  <p> für die 96er war der 2:1-Heimsieg gegen Werder Bremen ein immens wichtiger — schließlich wurde damit nicht nur die Negativ-Serie gestoppt, sondern auch der Sturz in die Abstiegsregion abgewendet werden.  <p>  Hatten die Bremer dank 17 eingefahrener Punkte nach acht Runden noch den dritten Platz erklommen, wurden in den folgenden sieben Spielen nur mehr vier Zähler eingebracht. <p> Nach dieser praktisch kampflos preisgegebenen Chance sehen nun auch die Niedersachsen zwei Wahrsagern gegen unmittelbare Tabellennachbarn entgegen; für einen halbwegs ruhigen Nachtschlaf müssen gegen Werder und den FSV Mainz mindestens vier Zähler her. <p>  Zwar hatten die Knappen beim letzten Gastspiel in Leipzig zunehmend Mühe, mit dem enormen Tempo des mittlerweile entthronten Spitzenreiters Schritt zu halten; dennoch wurde die Elf von Markus Weinzierl letztlich nur durch einen falschen Elfmeter und ein Eigentor um ein ordentliches Ergebnis gebracht.  </pre>


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<pre>Zum einen, weil der Zweitligameister bisher recht inkonstante Leistungen zeigte, zum anderen, weil der VfB eine Heimmacht ist. Stuttgart war in der Vorsaison die viertbeste Heimmannschaft der Bundesliga — und das immerhin als Aufsteiger.  <p> Zum Beispiel, dass der eigene Ballbesitzwert nach dem Schlusspfiff erstmals höher als der des Gegners war; oder aber die Tatsache, dass zum zweiten Mal in dieser Saison 12 Schüsse auf das gegnerische Gehäuse abgefeuert wurden.  <p>  Anders als der VfB durften die Breisgauer aber bis in die Schlussphase hoffen, nachdem ihnen in Minute 77 der Anschlusstreffer zum 2:3 gelungen war. <p> Dieses hatte allerdings die Hertha, der in der Nachspielzeit ein Elfmeter zugesprochen worden war, aus dem wiederum das 2:2 resultierte. <p>  Allerdings weniger wegen seiner eigenen S04-Vergangenheit, als vielmehr der sportlichen Situation geschuldet.  </pre> 


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<pre> Nachdem gleich der Auswärts-Premiere ein 3:1-Sieg in Köln in beschieden war, blieben die Rothosen in den folgenden zehn Anläufen ohne jeden Dreier; zwei Unentschieden und acht Pleiten offenbaren, warum es derzeit so brenzlig um das Bundesliga-Urgestein von der Elbe steht.  <p> Auch die aktuellen Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Mit acht Siegen in Folge haben die Münchner ihre eigene Bestmarke aus dem Rekordjahr 2012 eingestellt, von den geschossen Toren her (28 nach acht Spieltagen, Anm.) ist der Saisonstart so gut gelungen wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesliga.  <p>  Julian Nagelsmann nimmt seinen Schlussmann dennoch in Schutz. Seiner Meinung nach würden sich momentan alle Mannschaftsteile zu viele individuelle Fehler erlauben. <p>  Beim ersten Auftritt Heckings in Wolfsburg gab es ein 1:1, in der der vergangenen Saison musste sich Gladbach allerdings klar mit 0:3 geschlagen geben. <p>  Dass sich die beiden Duellanten tabellarisch nahezu auf den Füßen stehen, ist für die Gastgeber kein Ruhmesblatt; schließlich wurden die Freiburger bis vor kurzem in der tiefroten Zone geortet, während sich die TSG insgeheim noch immer nach einem zweiten europäischen Versuch verzehrt.  </pre>


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<pre> Samstag, 2September 2017 um 15:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Augsburg hingegen kommt als neuntbeste Auswärtsmannschaft zum VfB und hat zwei von sechs Auftritten in der Fremde gewonnen. Dazu kommen starke Partien in Dortmund (3:4) und beim FC Bayern (1:1).   <p> Der FCA ist auswärts plötzlich stark, lehrte in den letzten Wochen Bayern und Leipzig das fürchten und machte mit schnellen Toren auf sich aufmerksam. Die Stuttgarter hingegen verloren nach dem ersten Sieg direkt hoch in Dortmund. <p>  Eigentlich sollte dieses seltene Erfolgserlebnis wieder Selbstvertrauen geben, doch die folgenden zwei Liga-Spiele wurden jeweils mit 0:3 verloren — zunächst in Hoffenheim und zuletzt am vergangenen Spieltag zu Hause gegen Eintracht Frankfurt.  <p> Auch die anstehende Prüfung in der Rhein-Neckar-Arena muss den sich allmählich zu regen beginnenden Lebensgeistern nicht unbedingt abträglich sein.  </pre>


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<pre> Abgesehen davon gab es auch in der Rückrunde bereits überzeugende Siege zu bejubeln: Man nehme nur die 2:1-Erfolge über die Topteams Hoffenheim und Gladbach oder den jüngsten Heimdreier gegen den Euro League-Anwärter aus Köln (3:1).  <p> Angesichts der zuletzt gezeigten Heimstärke der Bremer (fünf Siege hintereinander) eine alles andere als leichte Aufgabe.  <p>  So wurde etwa der für das zuletzt im Kraichgau absolvierte Gastspiel ausgetüftelte Matchplan schon nach knappen zehn Spielminuten zur reinen Makulatur erklärt. <p>  Von der 17. bis zur 2Minute folgte dann die große Raffael-Show: Der Brasilianer bereitete in diesem kurzen Zeitraum gleich drei Tore vor. Granit Xhaka, Lars Stindl und Mahmoud Danoud waren die Nutznießer der Leistungsexplosion von Raffael.  <p> Am besten schon am Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die Hessen werden eine ganz harte Prüfung für Korkut und seine Stuttgarter.  </pre>


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